Aperto Piano Quartett
Was bewegt vier Musiker, die bereits auf ein erstaunliches künstlerisches Schaffen verweisen können, ein Klavierquartett zu gründen? Es ist zum einen das faszinierende Spektrum der Kompositionen für diese Gattung, zum anderen aber auch die Erfahrungen als Kammermusikinterpreten, die ihnen das Konzertieren auf den bedeutendsten Podien der Welt, darunter Carnegie Hall (New York), Concertgebouw (Amsterdam), Gewandhaus (Leipzig), Suntory Hall (Tokio), Konzerthaus und Philharmonie Berlin, brachte.
Gernot Süßmuth (Violine) und Hans-Jakob Eschenburg (Violoncello) sind die Gründungsmitglieder des Petersen-Quartetts, in dem sie fast 20 Jahre musizierten und durch zahlreiche Aufnahmen und Konzerte die Kammermusikwelt begeisterten. Als Bratschist gesellte sich Stefan Fehlandt hinzu, der seiner Kammermusikleidenschaft u.a. im Vogler-Quartett nachgeht. Mit Frank-Immo Zichner (Klavier), der mit Quartetten von Rang, wie dem Vogler-, Petersen- und Leipziger Streichquartett musizierte und auch als Solopianist Karriere machte, ist das Aperto Piano Quartett zu einem Ensemble geworden, das sich durch "kultivierte Klanglichkeit und sensibles Zusammenspiel" (Joachim Wormsbächer, FAZ) auszeichnet.
Ihre Ausbildung erhielten sie an der Berliner Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Wichtige Förderer wurden zudem Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), György Kurtág und Norbert Brainin (Amadeus Quartett). Zum breiten Repertoire des Aperto Piano Quartetts gehören heute alle Klavierquartette von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Fauré (als CD erschienen auf dem Label des Hessischen Rundfunks hr-musik.de) und Reger sowie auch Kompositionen von Mahler, Schnittke und zeitgenössischen Komponisten.
2008 wird das Aperto Piano Quartett zwei Quartette uraufführen, die es in Auftrag gab: Elena Mendoza und Christian Jost sind die renommierten Komponisten, die in Dresden und Wiesbaden mit ihren neuen Werken zu hören sein werden.